base10
19.04.2007, 23:14
Und auch hier möchte ich mich von jeglicher Handlung seitens der Leser distanzieren dieses Wikipedia sollte nur für schulische Zwecke dienen! Auch rufe ich hier niemanden auf etwas nachzumachen, auch empfehle ich dies nicht! Wenn ihr damit einverstanden seit könnt ihr euch bedanken und weiterlesen
Hexamethylentriperoxiddiamin / HMTD Engl.
Hexamethylenetriperoxidediamine
Bruttoformel: C6<(sub>H12N2O6
Molekulargewicht: 208,1 g/mol
Bildungsenergie: -384,7 kcal/kg = -1610,6 kJ/kg
Bildungsenthalpie: -413,1 kcal/kg = -1729,7 kJ/kg
Sauerstoffwert: -92,2%
Stickstoffgehalt: 13,46%
Normalgasvolumen: 1247 l/kg
Explosionswärme:
(H2O fl.): 805 kcal/kg = 3369 kJ/kg
(H2O gas): 747 kcal/kg = 3128 kJ/kg
Spezif. Energie: 87,2 mt/kg = 855 kJ/kg
Dichte: 1,57 g/cm3
Bleiblockausbauchung: 330 cm3
Verpuffungspunkt: 200°C (Zersetzung schon ab 150°C
Detonationsgeschwindigkeit: 4500 m/s
Reibempfindlichkeit: ? / Hoch
Schlagempfindlichkeit: 4500 m/s
Dieses Peroxid ist fast unlöslich in Wasser und den üblichen organischen Lösungsmitteln. Es ist ein wirksamer Initialsprengstoff, jedoch hat ihm seine mangelhafte Lagerungsfähigkeit den Eingang in die Praxis verschlossen. Zudem hat es eine hohe Empfindlichkeit gegen Funken!HMTD darf nicht mit metallen in Berührung kommen, da es sonst Spontan Explodieren kann.
Benötigte Ausgangssubstanzen: Quelle:
Wasserstoffperoxid 10%
(Höherprozentiges mit Wasser verdünnen) Apotheken, Baumärkte
Zitronensäure kristallin ( Fest ) Apotheken (zum Entkalken):
Hexamethylentetramin / Hexamin Diese Substanz ist unter ihrem Handelsnamen weit bekannter:Es handelt sich um Trockenspiritus oder Esbit! Sollte in Spielzeugläden oder Campinggeschäften zu bekommen sein.
Herstellung :
Eine Plastikschale oder ein ähnliches Gefäss wird mit Wasser gefüllt, in der Mitte wird ein Glasgefäss platziert , das Ganze wird solange ins Eisfach oder die Kühltruhe gestellt, bis alles Wasser zu Eis geworden ist. Nun wird eine Menge Wasserstoffperoxid in das Glasgefäss gefüllt , die 5,25 Teilen ( Gewichtsanteile ) entspricht z.B. 105g. Das Peroxid abkühlen lassen und in der Zwischenzeit 1 Teil z.B. 20g gepulvertes Hexamin bereitstellen, das Hexamin in das Wasserstoffperoxid schütten und umrühren bis es sich aufgelöst hat. Die Lösung im Eisfach abkühlen lassen bis sie deutlich kälter als 5 Grad Celsius geworden ist. Nun 2 Teile z.B. 40g Zitronensäure langsam in die Lösung einrühren . Nach einer weiteren halben Stunde im Eisfach entfernt man das Glas aus dem Eis und lässt es für 24 Stunden stehen . Ein Deckel sollte das Glas verschliessen . Nach einem Tag hat sich an der Oberfläche eine schaumartige Schicht gebildet die mittels Kaffeefilter abgefiltert und der Filterinhalt durch übergiessen mit klarem Wasser gereinigt werden sollte. Die weissen Kristalle trocknen und kühl lagern.
Anmerkungen:
Obwohl die Einschränkungen die für Acetonperoxid gelten auch auf HMTD zutreffen ,wenn auch in etwas geringerem Masse , die Ausbeute nicht so gross ist , und die Substanz durch höhere Temperaturen ( grösser 60°C ) schnell unwirksam wird , sollte HMTD dem Acetonperoxid aufgrund seiner etwas geringeren Empfindlichkeit doch vorgezogen werden . Zudem sind für die Herstellung wirksamer Zündkapseln keine grossen Mengen nötig.
oder:
Materialien:
-Hexamethylentetramin C6H12N4
-Wasserstoffperoxid 6% H2O2 - (6%ig oder mehr)
-Zitronensäure C6H8O7
-Becher
-Kaffeefilter
-Teelöffel und 1/2Teelöffel (kleiner Teelöffel)
-Eisbad
-Destilliertes Wasser
Prozedur:
9 Teelöffel Wasserstoffperoxid in den Becher füllen. In 3 Portionen, löse 2,5 Teelöffel Hexamin auf. Lasse die Lösung für eine halbe Stunde im Eisbad abkühlen. In 5 Portionen, löse 4,5 Teelöffel Zitronensäure darin auf. Lasse die Lösung bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank stehen, bis sich auf dem Boden ein Niederschlag bildet. (fertig in 8-24 Stunden, im Kühlschrank schneller) Filter die Lösung durch einen Kaffeefilter und sammle die festen Bestandteile heraus. Wasche sie in einem Kaffeefilter mit 6 Teelöffeln dest. Wasser. Lasse die Kristalle trocknen. (an einem KÜHLEN trockenem Platz, auf KEINEN FALL in der SONNE !) Diese Kristalle sind HMTD. Lager nur an einem Kühlen trockenem Platz in einer verschlossenen Glasvitriole. WARNUNG: Sehr empfindlich, mit grösster Vorsicht behandeln.
Wenn der Niederschlag komplett fertig ist, sollte sich ein Film bilden. Wenn wenig oder gar nicht, dann ist das ganze etwas stärker als üblich!
ANNM(Ammoniomnitrat + Nitromethan)
Eigenschaften: Die Detonationsgeschwindigkeit beträgt 6000 m/s, ist also höher wie gewöhnliches Dynamit. Zündet schon mit 0,5g HMTD. Man muss es nicht sehr verdichten. Schon 25g ANNM reichen für eine gewaltige Explosion.
Herrstellung: Zur Herstellung werden ca.75g feingemahlenes Ammoniumnitrat mit 25g Nitromethan(Dichte:1,1385g/cm³) gemischt. Beide Komponenten sind legal. Erst wenn man beides mischt besitzt man illegal Sprengstoff.
C1-4
Herstellung von C-Sprengstoff
Anleitung:
"C" ist eine Kopie von einem Britischem Sprengstoff der Anfang des 2. Weltkrieges benutzt wurde. Dieser Sprengstoff ist der beliebteste der "C" Reihe, weil er relativ leicht herzustellen ist und auch leicht zu zünden ist!
Der Sprengstoff wird standardmäßig wie folgt zusammen gesetzt:
R.D.X.......................... 88.3%
Schweres Mineral Öl............ 11.1%
Lecithin....................... 0.6%
(Alle Prozentanteile nach Gewicht)
In dieser Verbindung soll das Lecithin verhindern das sich große R.D.X. kristalle bilden und die Explosions Sensibilität unnötig erhöt wird. Dieser Sprengstoff hat mächtig viel power und ist relativ ungiftig(außer er kommt in den Menschlichen Körper).
Nun zur Herstellung, ihr knetet die R.D.X. Kristalle mit einer Plastik Substanz(wie die die in Teil 1 erklärt wurde) und schon habt ihr "C" !
Ihr solltet den Sprengstoff in einem trockenem, kühlem Ort aufbewahren.
Herstellung von C2 / 3-Sprengstoff
Anleitung:
C-2 ist schwieriger herzustellen als C-4 und ist ziemlich giftig. Es ist sehr labil wenn man es lagert und ihr solltet nur schwer an die Bestandteile dafür kommen. Es hat auch eine niedrigere Sprengkraft als C-4 oder C-3.
Es wird in einem Dampfeingehülltem Schmelzkessel hergestellt in der folgenden Komposition:
R.D.X................. 80%
(Gleiche Anteile des folgenden
Mononitrotolulene
Dinitrotolulene
T.N.T. Schießbaumwolle
Dimethylformide........ 20%
(Siehe weiter unten für das ganze Rezept)
C-3 wurde entwickelt um die negativen eigenschaften von C-2 aufzuheben. Es wird in der folgenden Komposition vom Militär hergestellt:
R.D.X............................... 77%
Mononitrotolulene........... 16%
Dinitrotolulene................. 5%
Tetryl................................ 1%
T.N.T. Schießbaumwolle......1%
C-3 wird hergestellt beim rühren der Plastik Substanz in einem Dampf eingehüllten Schmelzkessel der mit einem mechanischem Rührautomaten (das einzige andere Wort das mir dazu einfällt, wäre Mixer, aber Rührautomat ist witziger) ausgestattet ist ! Der Kessel wird auf 90 bis 100 Grad erhitzt währen die Plastik Substanz gerührt wird. Wasser wird zusammen mit R.D.X hinzugefügt, das ganze wird weiterhin gerührt bis eine einhaltliche Mixtur entsteht und alles Wasser verdunstet ist. Die Hitzequelle wird deaktiviert aber die Brühe wird weiter hin gerührt bis die Mixtur Raumtemperatur erreicht hat.
C-3 ist bei einem Aufprall noch explosiver als T.N.T. Lagert man es bei 65°C für vier Monate bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 95% beeinträchtigt das nicht seine Explosions Eigenschaften.
Der Hauptnachtei von C-3 ist seine Flüchtigkeit wegen der er 1.2% seines ursprungs Gewicht verliert obwohl die Explosions Eigenschaften von ihm nicht beeinträchtigt werden.
Wasser beeinflusst den Explosionseffekt auch nicht ! Deshalb wird es oft für unter Wasser Sprengungen benutzt und ist auch sonst ne gute Wahl für solche Sachen ! Bei einer Temperatur von 77°C ist es sehr explosions empfindlich, bei einer Temperatur von -29°C ist es fast unmöglich es zum detonieren zu bringen.
C-4
Weisse, dreckigweisse, hellgraue bis braune, plastische Masse, aehnlich Kitt.
Es ist geruchslos und soll der beste Plastiksprengstoff der Welt sein. Und er duerfte es auch fuer lange Zeit bleiben. Es ist der bekannteste und meistverwendete Plastiksprengstoff. Zuendtemp.: 197 Grad Celsius.Kann durch eine #6-Kapsel gezuendet werden.
C-4 wird gewoehnlich in ca. 1 kg-Bloecken hergestellt,die in Plastik od. Wachspapier eingewickelt werden.
C-4 hat keinen festen Schmelzpunkt.
Rel. Effekt: 1.2-1.35
Detonationsgeschw.: 8000-8200 m/sec (Dichte:1.6 g/ccm).
Dichte: 1.59 g/cm3
C-4 ist ungefaehr so empfindlich wie TNT.
Es ist nicht wasseranziehend.
Wird in M5A1 Demo-Bloecken verwendet.
Es bleibt plastisch von -57 bis 76 Grad Celsius.
Es schwitzt selbst bei 77 Grad Celsius nicht aus.
Zusammensetzung:
90 % RDX (Auswahlkoernung)
10 % Polyisobutylen
oder
91 % RDX
9 % Nichtexplosive Plastifizierer.
Herstellung:
Dieser Sprengstoff ist der Deltaflex-Serie von DuPont sehr aehnlich.Er ist identisch mit C-4 und hat eine Detonationsgeschw. von mehr als 8000 m/s.In duennen Ladungen soll er sogar besser als C-4 sein. Man kann ihn mehr als 10 Jahre lagern, ohne dass er seine Eigen- schaften veraendert. Mischt man C-4 mit Vaseline, so kann man es nahezu ueberall ankleben!!!
Zusammensetzung:
91 % RDX Typ B
2.1 % Polyisobutylen
5.3 % Di-(2-ethylhexyl)sebecat bzw. Diethylhexyl
1.6 % Motoroel
Bleifreies Benzin (Heptan)
Man kann auch RDX durch PETN ersetzen.
Polyisobutylen wird in Dichtungsmitteln verwendet und ist sogar in Bazoka-Kaugummi enthalten (wenn es selbiges noch gibt).Das verwendete Polyisobutylen sollte ein Molekulargewicht ueber 1 000 000 haben.Die chemische Abteilung der"Gulf Oil Co." bietet es als "MM-120" an.
Ethylhexylsebacat ist ein oft verwendeter Weichmacher.
ANFO-Sprengstoff
Ammoniumnitrat (NH4NO3) ist ein wichtiger Rohstoff für fast alle gewerblichen Sprengstoffe. Seine Fähigkeit zusammen mit verbrennlichen Anteilen, wie z.B. Öl, einen Explosivstoff zu bilden, war zwar schon lange bekannt, konnte allerdings erst ab den 60er Jahren kommerziell richtig genutzt werden. Danach setzt sich dieser Sprengstoff mit der Bezeichnung ANFO, stehend für Ammonium-Nitrate Fuel Oil, auf der ganzen Welt durch und hat heute einen Marktanteil von etwa 80%. Der Grund sind die einfache und billige Produktion, die hohe Sicherheit und die gut variierbare Sprengkraft. Ein gewichtiger Nachteil ist jedoch die hygroskopität des Salzes Ammoniumnitrat. Dies kann jedoch als Vorteil benutzt werden, wenn man die Sprengkraft senken möchte, zum Beispiel für die Verwendung unter Tage, wo die Sprengstoffe stark abgeschwächt werden müssen, damit nicht eventuell in der Luft vorhandenes Methan entzündet wird. Dazu wird ganz einfach Wasser beigefügt. Zur Verstärkung der Sprengkraft wird Aluminiumpulver zugegeben. Auch wenn das Gemisch wie eine Kunststoffmasse aussieht handelt es sich bei ANFO nicht um einen Plastiksprengstoff sondern um eine eigene Sprengstoffgruppe. Bei einem Gemisch aus Ammoniumnitrat und Aluminium, jedoch ohne Öl, wird von ANAl (Ammonium nitrate aluminium) Sprengstoff gesprochen. Ammoniumnitrat alleine ist nicht explosiv. Selbst bei einer Menge von 4kg braucht es eine Initialladung mit einer Sprengkraft von 200g Nitroglyzerin um es zur Detonation zu bringen. Mit einem Treibstoff, z.B. Öl oder Aluminiumpulver, kann es jedoch in beinahe jeder beliebigen Menge ohne grosse Initialladung gezündet werden. In der Regel reicht eine handelsübliche Zündkapsel, ein Blasting cap #8. Doch ANFO wird nicht nur kommerziell bei Gebäudesprengungen oder im Bergbau genutzt, sondern leider auch bei terroristischen Aktivitäten. Seine einfache und billige Produktion ermöglichen es jedem eine Bombe daraus zu bauen. Als Beispiel für die enorme Wirkung möchte ich nochmals die Oklahoma-Bombe in Erinnerung rufen. Terroristen verwenden in der Regel kein reines Ammoniumnitrat sondern Kunstdünger mit hohem Stickstoffanteil, da dieser sehr einfach zu besorgen ist.
Herstellung: Für ANFO mischt man 5,5% Öl mit 94,5% Ammoniumnitrat. Man kann Diesel, Rapsöl , Motoröl, u.a. Öle benutzen. Motoröl soll aber das beste sein. Zur bessern Zündfähigkeit kann man Aluminiumpulver, Ammoniumbichromat, Kaliumbichromat, u.va mit reinmischen. Man muss das ANFO gut verdämmen damit es detoniert. Zur Zündung braucht man einen Booster. Dafür kann ANNM, Nitroglyzerin, PETN, RDX, ANEN, u.v.a. verwenden.
Hexamethylentriperoxiddiamin / HMTD Engl.
Hexamethylenetriperoxidediamine
Bruttoformel: C6<(sub>H12N2O6
Molekulargewicht: 208,1 g/mol
Bildungsenergie: -384,7 kcal/kg = -1610,6 kJ/kg
Bildungsenthalpie: -413,1 kcal/kg = -1729,7 kJ/kg
Sauerstoffwert: -92,2%
Stickstoffgehalt: 13,46%
Normalgasvolumen: 1247 l/kg
Explosionswärme:
(H2O fl.): 805 kcal/kg = 3369 kJ/kg
(H2O gas): 747 kcal/kg = 3128 kJ/kg
Spezif. Energie: 87,2 mt/kg = 855 kJ/kg
Dichte: 1,57 g/cm3
Bleiblockausbauchung: 330 cm3
Verpuffungspunkt: 200°C (Zersetzung schon ab 150°C
Detonationsgeschwindigkeit: 4500 m/s
Reibempfindlichkeit: ? / Hoch
Schlagempfindlichkeit: 4500 m/s
Dieses Peroxid ist fast unlöslich in Wasser und den üblichen organischen Lösungsmitteln. Es ist ein wirksamer Initialsprengstoff, jedoch hat ihm seine mangelhafte Lagerungsfähigkeit den Eingang in die Praxis verschlossen. Zudem hat es eine hohe Empfindlichkeit gegen Funken!HMTD darf nicht mit metallen in Berührung kommen, da es sonst Spontan Explodieren kann.
Benötigte Ausgangssubstanzen: Quelle:
Wasserstoffperoxid 10%
(Höherprozentiges mit Wasser verdünnen) Apotheken, Baumärkte
Zitronensäure kristallin ( Fest ) Apotheken (zum Entkalken):
Hexamethylentetramin / Hexamin Diese Substanz ist unter ihrem Handelsnamen weit bekannter:Es handelt sich um Trockenspiritus oder Esbit! Sollte in Spielzeugläden oder Campinggeschäften zu bekommen sein.
Herstellung :
Eine Plastikschale oder ein ähnliches Gefäss wird mit Wasser gefüllt, in der Mitte wird ein Glasgefäss platziert , das Ganze wird solange ins Eisfach oder die Kühltruhe gestellt, bis alles Wasser zu Eis geworden ist. Nun wird eine Menge Wasserstoffperoxid in das Glasgefäss gefüllt , die 5,25 Teilen ( Gewichtsanteile ) entspricht z.B. 105g. Das Peroxid abkühlen lassen und in der Zwischenzeit 1 Teil z.B. 20g gepulvertes Hexamin bereitstellen, das Hexamin in das Wasserstoffperoxid schütten und umrühren bis es sich aufgelöst hat. Die Lösung im Eisfach abkühlen lassen bis sie deutlich kälter als 5 Grad Celsius geworden ist. Nun 2 Teile z.B. 40g Zitronensäure langsam in die Lösung einrühren . Nach einer weiteren halben Stunde im Eisfach entfernt man das Glas aus dem Eis und lässt es für 24 Stunden stehen . Ein Deckel sollte das Glas verschliessen . Nach einem Tag hat sich an der Oberfläche eine schaumartige Schicht gebildet die mittels Kaffeefilter abgefiltert und der Filterinhalt durch übergiessen mit klarem Wasser gereinigt werden sollte. Die weissen Kristalle trocknen und kühl lagern.
Anmerkungen:
Obwohl die Einschränkungen die für Acetonperoxid gelten auch auf HMTD zutreffen ,wenn auch in etwas geringerem Masse , die Ausbeute nicht so gross ist , und die Substanz durch höhere Temperaturen ( grösser 60°C ) schnell unwirksam wird , sollte HMTD dem Acetonperoxid aufgrund seiner etwas geringeren Empfindlichkeit doch vorgezogen werden . Zudem sind für die Herstellung wirksamer Zündkapseln keine grossen Mengen nötig.
oder:
Materialien:
-Hexamethylentetramin C6H12N4
-Wasserstoffperoxid 6% H2O2 - (6%ig oder mehr)
-Zitronensäure C6H8O7
-Becher
-Kaffeefilter
-Teelöffel und 1/2Teelöffel (kleiner Teelöffel)
-Eisbad
-Destilliertes Wasser
Prozedur:
9 Teelöffel Wasserstoffperoxid in den Becher füllen. In 3 Portionen, löse 2,5 Teelöffel Hexamin auf. Lasse die Lösung für eine halbe Stunde im Eisbad abkühlen. In 5 Portionen, löse 4,5 Teelöffel Zitronensäure darin auf. Lasse die Lösung bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank stehen, bis sich auf dem Boden ein Niederschlag bildet. (fertig in 8-24 Stunden, im Kühlschrank schneller) Filter die Lösung durch einen Kaffeefilter und sammle die festen Bestandteile heraus. Wasche sie in einem Kaffeefilter mit 6 Teelöffeln dest. Wasser. Lasse die Kristalle trocknen. (an einem KÜHLEN trockenem Platz, auf KEINEN FALL in der SONNE !) Diese Kristalle sind HMTD. Lager nur an einem Kühlen trockenem Platz in einer verschlossenen Glasvitriole. WARNUNG: Sehr empfindlich, mit grösster Vorsicht behandeln.
Wenn der Niederschlag komplett fertig ist, sollte sich ein Film bilden. Wenn wenig oder gar nicht, dann ist das ganze etwas stärker als üblich!
ANNM(Ammoniomnitrat + Nitromethan)
Eigenschaften: Die Detonationsgeschwindigkeit beträgt 6000 m/s, ist also höher wie gewöhnliches Dynamit. Zündet schon mit 0,5g HMTD. Man muss es nicht sehr verdichten. Schon 25g ANNM reichen für eine gewaltige Explosion.
Herrstellung: Zur Herstellung werden ca.75g feingemahlenes Ammoniumnitrat mit 25g Nitromethan(Dichte:1,1385g/cm³) gemischt. Beide Komponenten sind legal. Erst wenn man beides mischt besitzt man illegal Sprengstoff.
C1-4
Herstellung von C-Sprengstoff
Anleitung:
"C" ist eine Kopie von einem Britischem Sprengstoff der Anfang des 2. Weltkrieges benutzt wurde. Dieser Sprengstoff ist der beliebteste der "C" Reihe, weil er relativ leicht herzustellen ist und auch leicht zu zünden ist!
Der Sprengstoff wird standardmäßig wie folgt zusammen gesetzt:
R.D.X.......................... 88.3%
Schweres Mineral Öl............ 11.1%
Lecithin....................... 0.6%
(Alle Prozentanteile nach Gewicht)
In dieser Verbindung soll das Lecithin verhindern das sich große R.D.X. kristalle bilden und die Explosions Sensibilität unnötig erhöt wird. Dieser Sprengstoff hat mächtig viel power und ist relativ ungiftig(außer er kommt in den Menschlichen Körper).
Nun zur Herstellung, ihr knetet die R.D.X. Kristalle mit einer Plastik Substanz(wie die die in Teil 1 erklärt wurde) und schon habt ihr "C" !
Ihr solltet den Sprengstoff in einem trockenem, kühlem Ort aufbewahren.
Herstellung von C2 / 3-Sprengstoff
Anleitung:
C-2 ist schwieriger herzustellen als C-4 und ist ziemlich giftig. Es ist sehr labil wenn man es lagert und ihr solltet nur schwer an die Bestandteile dafür kommen. Es hat auch eine niedrigere Sprengkraft als C-4 oder C-3.
Es wird in einem Dampfeingehülltem Schmelzkessel hergestellt in der folgenden Komposition:
R.D.X................. 80%
(Gleiche Anteile des folgenden
Mononitrotolulene
Dinitrotolulene
T.N.T. Schießbaumwolle
Dimethylformide........ 20%
(Siehe weiter unten für das ganze Rezept)
C-3 wurde entwickelt um die negativen eigenschaften von C-2 aufzuheben. Es wird in der folgenden Komposition vom Militär hergestellt:
R.D.X............................... 77%
Mononitrotolulene........... 16%
Dinitrotolulene................. 5%
Tetryl................................ 1%
T.N.T. Schießbaumwolle......1%
C-3 wird hergestellt beim rühren der Plastik Substanz in einem Dampf eingehüllten Schmelzkessel der mit einem mechanischem Rührautomaten (das einzige andere Wort das mir dazu einfällt, wäre Mixer, aber Rührautomat ist witziger) ausgestattet ist ! Der Kessel wird auf 90 bis 100 Grad erhitzt währen die Plastik Substanz gerührt wird. Wasser wird zusammen mit R.D.X hinzugefügt, das ganze wird weiterhin gerührt bis eine einhaltliche Mixtur entsteht und alles Wasser verdunstet ist. Die Hitzequelle wird deaktiviert aber die Brühe wird weiter hin gerührt bis die Mixtur Raumtemperatur erreicht hat.
C-3 ist bei einem Aufprall noch explosiver als T.N.T. Lagert man es bei 65°C für vier Monate bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 95% beeinträchtigt das nicht seine Explosions Eigenschaften.
Der Hauptnachtei von C-3 ist seine Flüchtigkeit wegen der er 1.2% seines ursprungs Gewicht verliert obwohl die Explosions Eigenschaften von ihm nicht beeinträchtigt werden.
Wasser beeinflusst den Explosionseffekt auch nicht ! Deshalb wird es oft für unter Wasser Sprengungen benutzt und ist auch sonst ne gute Wahl für solche Sachen ! Bei einer Temperatur von 77°C ist es sehr explosions empfindlich, bei einer Temperatur von -29°C ist es fast unmöglich es zum detonieren zu bringen.
C-4
Weisse, dreckigweisse, hellgraue bis braune, plastische Masse, aehnlich Kitt.
Es ist geruchslos und soll der beste Plastiksprengstoff der Welt sein. Und er duerfte es auch fuer lange Zeit bleiben. Es ist der bekannteste und meistverwendete Plastiksprengstoff. Zuendtemp.: 197 Grad Celsius.Kann durch eine #6-Kapsel gezuendet werden.
C-4 wird gewoehnlich in ca. 1 kg-Bloecken hergestellt,die in Plastik od. Wachspapier eingewickelt werden.
C-4 hat keinen festen Schmelzpunkt.
Rel. Effekt: 1.2-1.35
Detonationsgeschw.: 8000-8200 m/sec (Dichte:1.6 g/ccm).
Dichte: 1.59 g/cm3
C-4 ist ungefaehr so empfindlich wie TNT.
Es ist nicht wasseranziehend.
Wird in M5A1 Demo-Bloecken verwendet.
Es bleibt plastisch von -57 bis 76 Grad Celsius.
Es schwitzt selbst bei 77 Grad Celsius nicht aus.
Zusammensetzung:
90 % RDX (Auswahlkoernung)
10 % Polyisobutylen
oder
91 % RDX
9 % Nichtexplosive Plastifizierer.
Herstellung:
Dieser Sprengstoff ist der Deltaflex-Serie von DuPont sehr aehnlich.Er ist identisch mit C-4 und hat eine Detonationsgeschw. von mehr als 8000 m/s.In duennen Ladungen soll er sogar besser als C-4 sein. Man kann ihn mehr als 10 Jahre lagern, ohne dass er seine Eigen- schaften veraendert. Mischt man C-4 mit Vaseline, so kann man es nahezu ueberall ankleben!!!
Zusammensetzung:
91 % RDX Typ B
2.1 % Polyisobutylen
5.3 % Di-(2-ethylhexyl)sebecat bzw. Diethylhexyl
1.6 % Motoroel
Bleifreies Benzin (Heptan)
Man kann auch RDX durch PETN ersetzen.
Polyisobutylen wird in Dichtungsmitteln verwendet und ist sogar in Bazoka-Kaugummi enthalten (wenn es selbiges noch gibt).Das verwendete Polyisobutylen sollte ein Molekulargewicht ueber 1 000 000 haben.Die chemische Abteilung der"Gulf Oil Co." bietet es als "MM-120" an.
Ethylhexylsebacat ist ein oft verwendeter Weichmacher.
ANFO-Sprengstoff
Ammoniumnitrat (NH4NO3) ist ein wichtiger Rohstoff für fast alle gewerblichen Sprengstoffe. Seine Fähigkeit zusammen mit verbrennlichen Anteilen, wie z.B. Öl, einen Explosivstoff zu bilden, war zwar schon lange bekannt, konnte allerdings erst ab den 60er Jahren kommerziell richtig genutzt werden. Danach setzt sich dieser Sprengstoff mit der Bezeichnung ANFO, stehend für Ammonium-Nitrate Fuel Oil, auf der ganzen Welt durch und hat heute einen Marktanteil von etwa 80%. Der Grund sind die einfache und billige Produktion, die hohe Sicherheit und die gut variierbare Sprengkraft. Ein gewichtiger Nachteil ist jedoch die hygroskopität des Salzes Ammoniumnitrat. Dies kann jedoch als Vorteil benutzt werden, wenn man die Sprengkraft senken möchte, zum Beispiel für die Verwendung unter Tage, wo die Sprengstoffe stark abgeschwächt werden müssen, damit nicht eventuell in der Luft vorhandenes Methan entzündet wird. Dazu wird ganz einfach Wasser beigefügt. Zur Verstärkung der Sprengkraft wird Aluminiumpulver zugegeben. Auch wenn das Gemisch wie eine Kunststoffmasse aussieht handelt es sich bei ANFO nicht um einen Plastiksprengstoff sondern um eine eigene Sprengstoffgruppe. Bei einem Gemisch aus Ammoniumnitrat und Aluminium, jedoch ohne Öl, wird von ANAl (Ammonium nitrate aluminium) Sprengstoff gesprochen. Ammoniumnitrat alleine ist nicht explosiv. Selbst bei einer Menge von 4kg braucht es eine Initialladung mit einer Sprengkraft von 200g Nitroglyzerin um es zur Detonation zu bringen. Mit einem Treibstoff, z.B. Öl oder Aluminiumpulver, kann es jedoch in beinahe jeder beliebigen Menge ohne grosse Initialladung gezündet werden. In der Regel reicht eine handelsübliche Zündkapsel, ein Blasting cap #8. Doch ANFO wird nicht nur kommerziell bei Gebäudesprengungen oder im Bergbau genutzt, sondern leider auch bei terroristischen Aktivitäten. Seine einfache und billige Produktion ermöglichen es jedem eine Bombe daraus zu bauen. Als Beispiel für die enorme Wirkung möchte ich nochmals die Oklahoma-Bombe in Erinnerung rufen. Terroristen verwenden in der Regel kein reines Ammoniumnitrat sondern Kunstdünger mit hohem Stickstoffanteil, da dieser sehr einfach zu besorgen ist.
Herstellung: Für ANFO mischt man 5,5% Öl mit 94,5% Ammoniumnitrat. Man kann Diesel, Rapsöl , Motoröl, u.a. Öle benutzen. Motoröl soll aber das beste sein. Zur bessern Zündfähigkeit kann man Aluminiumpulver, Ammoniumbichromat, Kaliumbichromat, u.va mit reinmischen. Man muss das ANFO gut verdämmen damit es detoniert. Zur Zündung braucht man einen Booster. Dafür kann ANNM, Nitroglyzerin, PETN, RDX, ANEN, u.v.a. verwenden.